Call for entries 2010
What does it mean for our understanding of our selves when stories, languages, memories, relationships and mentalities all come together and overlap with each other?
We are searching for works that deal with the way that identity and cultural backgrounds are experienced. Works that show us, as we are subjected to the foreign, show us having to leave what is familiar; when we subject ourselves to the unknown, experiencing the unexpected as something closely associated to ourselves – situations in which concepts of identity are questioned or revealed. Personal experiences are often reflected in phenomena of urban space. The post modern citizen lives in between: the unknown becomes home, the known turns into the unknown again, and above all, the static concept of an immobile home – Heimat – is replaced by the feeling of being on a journey. How and where do you see the „other“, and who can be the other in a progressively globalised world?
We are especially looking for works that question the construction of identity and which focus on personal experience and phenomena observed and experienced first hand. Conceptual woks are just as welcome as associative works. Documentary video-works are as welcome as purely aesthetic projects working with forms, colours, light and shadow. In the context of our audio-cinema special space will be given to audio works.
Was bedeutet es für das Selbstverständnis der eigenen Identität, wenn sich die Geschichten, Sprachen, Erinnerungen, Verwandtschaftsbeziehungen und Mentalitäten überlagern und miteinander verzahnen?
Wir suchen Arbeiten, die sich damit auseinandersetzen, wie Identität und kulturelle Einflüsse gelebt und erlebt werden. Positionen, die aufzeigen, wann uns vermeintlich fremde Positionen auferlegt werden, wir plötzlich das Vertraute verlassen müssen, wir uns dem Unbekannten stellen, wir es unerwartet als etwas uns zugehöriges erleben können – Situationen, in denen Konzepte von Identität hinterfragt oder sichtbar gemacht werden. Oft spiegeln sich persönliche Erfahrungen geballt in Phänomenen des urbanen Raums wieder. Der mobile Großstadtbürger lebt im „Dazwischen:“ Das Fremde wohnt bei ihm Zuhause, er selbst fühlt sich heimisch in der Fremde und meist ist die Reise selbst der Zustand der ein statisches Konzept von örtlich gebundener „Heimat“ ersetzt. Wie erlebt ihr euch in Situationen der Grenzerfahrung, zwischen Nationen, gesellschaftlichen Normen und Werten, wo findet ihr euer eigenes Konzept, euren Ort? Wo seht ihr die Anderen und wer sind die Anderen überhaupt in einer zunehmend globalisierten Welt?
Über Arbeiten die Identitätskonstruktionen in Frage stellen und sich mit persönlich erfahrenen oder beobachteten Phänomenen auseinandersetzen, freuen wir uns besonders. Konzeptkunst ist dabei genauso willkommen wie assoziative Arbeiten. Dokumentarische Videoarbeiten sind ebenso willkommen wie rein ästhetische Auseinandersetzungen mit Formen, Farben, Licht und Schatten. Besonderen Platz räumen wir im Rahmen unseres „Audiokinos“ den auditiven Einsendungen ein.



